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Die Geschichte der Firma Beck ist eine einzige Aneinanderreihung von Erfindungen und cleveren Tüfteleien.
Erhard Beck, der ursprünglich als Vertriebsleiter für Streusalz der Südsalz unterwegs war, sah auf den Bauhöfen, die er besuchte, immer wieder, dass die Leute sich abmühten, Schächte zu öffnen, und sie zu reparieren. Die damals neu eingeführte Norm verschärfte dieses Problem sogar, weil sie ein größeres Gewicht für die Deckel der Schachtabdeckungen vorschrieb.
Durchdachtes und zweckmäßiges Material gab es zu dieser Zeit dafür nicht. Die Mitarbeiter der Bauhöfe mussten in Ermangelung von speziellen Hilfsmitteln damals Schachtdeckel noch mit ungeeigneten Werkzeugen, wie zum Beispiel Spitzhacken oder Eisenhaken, mühsam aus ihren Rahmen hieven. Natürlich kam es dabei immer wieder zu Unfällen. Das wollte Erhard Beck ändern.

So konstruiert er seinen ersten Schachtdeckel-Hebewagen, der gleich für mehrere Schachtdeckeltypen passte. Damit gründete er seine eigene Firma im Jahre 1975. Zwei Jahre später veröffentlichte eine Fachzeitschrift einen Artikel über den Zusammenhang zwischen improvisiertem Hebelwerkzeug und der Anzahl von Arbeitsunfällen im Bereich der Schachtarbeiten.
Das gab der damaligen Ein-Mann-Firma einen Riesenschub.
Erhard Beck war mit seiner ersten Problemlösung in eine Marktlücke gestoßen!
Von diesem Erfolg beflügelt, wuchs das Unternehmen stetig.

Schachtdeckelhebewagen H.R.

Schachtdeckel-Hebewagen H.R.

Durch Erhard Becks Erfindergeist und Innovationsdrang fand er ständig neue Problemlösungen, und er entwickelte und produzierte immer wieder neue Produkte rund um den Schacht und den Kanal.
So verfügte BECK schon wenige Jahre nach der Gründung des Unternehmens bereits über 35 Patente und Gebrauchsmuster.
2001 übernahm sein Sohn, André Beck, der schon von Kindesbeinen an gelernt hat, mit allen Schachtgeräten umzugehen, die Geschäftsführung. Seitdem gibt es zwei Erfinder und Entwickler bei BECK.

André Beck mit BECK-Schachtrahmenheber

Durch die steigende Verkehrslast und den immer häufigeren Schwerlastverkehr wurden zunehmend Schachtkonen zerstört, die dann von den Gemeinden und Tiefbaufirmen, ohne die adäquate Ausrüstung oder das erforderliche know-how dafür zu besitzen, repariert werden mussten.
BECK verkaufte daher seine Problemlösungen schon damals sehr erfolgreich. Und so konnte es auch gar nicht lange ausbleiben, dass bald die ersten Kunden fragten: "Sie kennen sich so gut aus mit Schachtprodukten und dem Schacht, können Sie uns nicht auch unsere Schächte selbst reparieren?"
Auch hierfür erfand und produzierte BECK viele Produkte, und ersann, testete und produzierte auch Adaptionen von bestehenden Problemlösungen aus anderen Bereichen, die für den Einsatz im Schachtbereich konsequent optimiert wurden (z.B. der BECK-Schachtvergussmörtel ebralit). Die Bezeichnung der Eigenmarke ebra entstand damals aus Erhard Beck, Rappenau.

Ebralit Schachtvergussmörtel

Beim Schreiben der ersten Rechnung für eine durchgeführte Schachtreparatur fragte Frau Beck ihren Mann, wie sie denn die geleistete Tätigkeit treffend nennen sollte. Dies war die Geburtsstunde des Wortes "SCHACHTREGULIERUNG".
Diese Schachtregulierungen und die dazu nötigen Produkte eröffneten ein zusätzliches Geschäftsfeld, und daher wuchs das Unternehmen von dieser Zeit an auch hierdurch immer weiter.
Aber die Verkehrslast auf unseren Straßen stieg und steigt weiter. Damit steigt auch die Belastung für jeden überfahrenen Schachtkonus permanent an.
BECK erkannte frühzeitig, dass das Schlagen von Schachtdeckeln auf dem Rahmen oft akustisch ein Problem ist. (Jeder kennt das „Tok-Tok“ beim Überfahren schlagender Schachtabdeckungen, das sich über den Kanal wie über einen Verstärker in die Häuser der Anwohner überträgt). Hiergegen entwickelte BECK den Anti-Klapper-Ring, der einfach unter den Schachtdeckel eingelegt wird, und somit eine nicht metallische Auflagefläche bietet, die das Klappern es Deckels unterbindet. Tausende von Anwohnern solcher Schächte verdanken BECK ihren ruhigen Schlaf, und wissen es nicht einmal.

Lila Anti-Klapper-Ring

Aber das reichte BECK noch nicht: BECK hat als einer der Ersten die Schwachstelle des Schachtes (gut vergleichbar mit der menschlichen Bandscheibe), erkannt. Das Schlagen vom Schachtdeckel im Rahmen erzeugt einen Impuls auf den Schachtkonus, der einem Presslufthammerschlag gleicht.
Diese permanent wiederkehrenden Schläge führen zur Zerstörung des Unterbaus der Schachtabdeckung.
Die Familie Beck erkannte, dass sie diesen Schlag unterbinden musste, um Schächte dauerhaft vor Schaden zu schützen, und die Standzeit der Schachtabdeckungen erheblich zu verlängern.
Und so tat die Firma BECK, was sie am Besten kann: Erfinden! 1999 führte die Firma BECK eine Weltneuheit im Markt ein: Die Anti-Klapper-Einlage. Mit dieser einfach zu verarbeitenden Zwei-Komponenten-Masse lässt sich jeder Schachtdeckel in jedem Rahmen formschlüssig fixieren.
Das Schlagen von Metall auf Metall wird somit nicht nur nach unten verhindert, sondern auch das seitliche Anschlagen des Deckels am Rahmen wird unterbunden. Mit einer BECK Anti-Klapper-Einlage trotzen sowohl die Schachtabdeckungen, als auch der Schacht selbst, der Verkehrsbelastung erheblich länger!
Die meisten Hersteller von Schachtabdeckungen haben genau aus diesem Grund mittlerweile Schachtabdeckungen mit dämpfenden Einlagen in Ihrem Sortiment, die zumindest den Schlag nach unten verhindern.
Ein bildhaften Vergleich: Wäre die neue Schachtabdeckung ein Neuwagen, wäre die Anti-Klapper-Einlage das beste Tuning!

Anti-Klapper-Einlage

Bald wurde eine Unterteilung des Unternehmens in Herstellung, Entwicklung und Verkauf von Produkten rund um Kanal- und Schachtgeräte zum einen, und in den Dienstleistungsbereich Schachtregulierung und Schachtsanierung zum anderen nötig. So flossen das know-how und die Erkenntnisse aus all diesen Bereichen immer wieder bei BECK zusammen, und machten das Unternehmen und die Familie Beck über die Jahrzehnte hinweg zu den Innovationstreibern und know-how-Trägern dieses Tiefbaubereichs, deren einzigartige Kompetenz und langjährige Erfahrung Gemeinden und Kommunen, Tiefbaufirmen, sowie die Hersteller von Schachtabdeckungen, gerne nutzen und sehr schätzen.
Um diesen Zusammenfluss des know-hows auch weiterhin zu gewährleisten, wird der Aussendienst bei BECK von Anfang an sowohl auf das gesamte Produktspektrum, als auch auf die Anwendung der Produkte und ihren Einsatz auf der Baustelle in Theorie und Praxis geschult, so dass jeder Ansprechpartner der Firma BECK heute ein gefragter Ratgeber, Praktiker und Problemlöser in allen Bereichen rund um den Schacht und dessen Abdeckung ist.
So gilt bei allen Fragen rund um den Schacht und die Abdeckung: Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren BECK-Berater!